Implantologie
Sprechen,
Essen und lachen soll mit künstlichen Zähnen möglichst
genauso gut funktionieren wie mit dem eigenen Gebiss. Dieser verständliche
Wunsch lässt sich jedoch nicht in allen Fällen mit einem herkömmlichen
Zahnersatz erfüllen. Sie verhindern, dass sich der Kieferknochen zurückbildet
- eine langfristige Folge von Zahnverlust. Wenn mehrere oder gar alle Zähne
fehlen, können Brücken oder Zahnprothesen mit Hilfe von Implantaten
dauerhaft verankert werden.

Ihr Mundchirurg ist für derartige Eingriffe speziell ausgebildet.
Dazu gehören nicht nur die Implantation, sondern auch eingehend entsprechende
Voruntersuchungen und ausführliche Patientengespräche.
Die Implantate bestehen aus dem biologisch verträglichen Metall Titan.
Dort heilen Sie ein und werden praktisch zum Bestandteil des Knochens.
Nach der Heilungsphase, die mit einem für Außenstehende nicht
sichtbaren Provisorium überbrückt wird, dienen die Implantate
als Pfeiler für den eigentlichen Zahnersatz. Sie sind sofort voll
belastbar. Hat sich der Kiefernknochen bereits zurückgebildet, weil
Zahnlücken schon lange Zeit bestehen, kann der Mundchirurg diesen
Verlust durch eine Transplantation körpereigener Knochensubstanz ausgleichen.
In der Implantologie stehen verschiedene Systeme zur Verfügung. Welche
System das richtige ist, entscheiden Arzt und Patient nach eingehender
Beratung.
Die Implantologie ist eine inzwischen routinemäßig durchgeführte
und ausgereifte Operationstechnik Ein erfahrener Chirurg und modernste
Ausrüstung bietet eine Erfolgsgarantie die heutzutage bei fast 100
% liegt.
Für den Preis der Behandlung entscheidend ist nicht nur das System,
sondern vor allen die Zahl der Implantate. Darüber informiert Sie
der Kostenvoranschlag.
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Mundchirugie Die Mund
und Kieferchirurgie ist eine vorwiegend chirurgische Fachdisziplin,
die durch eine hochspezialisierte
Ausbildung der anatomischen und funktionellen
Komplexizität der Kiefer Rechnung trägt. Deshalb basiert die
Facharztausbildung ( nach EU und ungarischen Recht ) nach abgeschlossenem
Studium der Zahnmedizin auf einer mindestens vierjährigen Weiterbildungszeit.
In drei weiteren Jahren kann die Spezialisierung für plastisch-
rekonstruktive Maßnahmen im Kiefer- Gesichtsbereich erfolgen. Die
Mund- Kiefer- und Gesichtschirurgie umfaßt die Erkennung, Behandlung,
Prävention und Rehabilitation von Erkrankungen, Verletzungen, Frakturen,
Fehlbildungen und Formveränderungen der Zähne, der Mundhöhle,
der Kiefer und des Gesichtes.
Einen besonderen Schwerpunkt bildet dabei die funktionelle (Kauen, Schlucken,
Sprechen) und ästhetische Rehabilitation des Patienten.
Nachfolgend eine Liste der häufigsten Behandlungen im Bereich der Mundchirurgie,
wobei zu beachten ist, das es auch interdisziplinäre Überschneidungen
gibt, bei denen auch andere Fachärzte hinzugezogen werden können, die
bei uns selbstverständlich zur Verfügung stehen.
- klassische Zahnärztliche Chirurgie
- operative Zahnentfernung
- Wurzelspitzenresektionen
- Zystenbehandlung etc.
- Unfallversorgung (abgebrochene Zähne etc.)
- Implantologie
- Kiefergelenkerkrankungen
- Kiefernhöhlenerkrankungen
- Operative Korrektur von Kiefer- und Zahnfehlstellungen
- Lippen-Kiefer-Gaumenspaltungen
- Präpothetische Chirurgie (Prothesensitz verbessernde Eingriffe)
- Speicheldrüsenerkrankungen
- Laserchirurgie im Kiefer- Gesichtsbereich
- Tumorchirurgie der Mundhöhle (gutartig und bösartig)
- Entzündungschirurgie
- Kraniofaziale Chirurgie (Behandlung von Deformationen und Entstellungen)
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Parodontitis
Gesundes
Zahnfleisch-gesunder Mensch
Weit verbreitet: Zahnfleischerkrankungen
Sechs von zehn Erwachsenen in Deutschland leiden laut Weltgesundheitsorganisation
an einer behandlungsbedürftigen Parodontitis. Ähnlich erschreckend
sieht das Ergebnis einer Studie der Deutschen Gesellschaft für Parodontologie
aus: ihr zufolge kämpfen sogar rund 80 Prozent aller Deutschen mit entzündetem
Zahnfleisch; bei mehr als der Hälfte der Erwachsenen haben sich bereits
Zahnfleischtaschen gebildet.
Eine Zahnbettentzündung oder Parodontitis - im Volksmund oft fälschlicherweise
,Parodontose" genannt ist eine Entzündung des Gewebes, die durch
Bakterien hervorgerufen wird.
In der Regel ist sie nicht schmerzhaft und in der Entstehungsphase schwer zu
erkennen. Trotzdem stellt sie eine Gefahr für die ganze Gesundheit dar.
Denn Parodontitis führt bei über 35-Jährigen häufiger zum
Zahnverlust als Karies. Darüber hinaus können parodontale Bakterien
aus der Mundhöhle über die Blutbahn auch an andere Stellen des Körpers
gelangen und so koronare Herzerkrankungen, Gefäßerkrankungen oder
das Risiko einer Frühgeburt begünstigen. Ein guter Grund, nicht nur
etwas für gesunde Zähne, sondern auch für gesundes Zahnfleisch
zu tun!
Alarmsignale, auf die man achten sollte
Um sich vor einer Parodontitis zu schützen, sollte jeder schon auf erste
Anzeichen achten. Gesundes Zahnfleisch ist immer blassrosa. Deutliche Vorboten
für eine Parodontitis sind dagegen rotes, geschwollenes Zahnfleisch, Zahnfleischbluten
und Mundgeruch. Nicht selten reagieren die Zähne auch besonders empfindlich
auf süß und sauer, kalt und heiß. Und ist die Zahnbettentzündung
bereits in einem fortgeschrittenen Stadium, erscheinen die Zähne optisch
länger, weil das Zahnfleisch sich zurückzieht und Teile der Zahnwurzel
sichtbar werden. Mögliche Konsequenzen: Zahnwanderungen, Lückenbildungen,
Zahnlockerung und schließlich sogar Zahnausfall. Verhängnisvolle
Auswirkungen, die durch gute Mundhygiene und rechtzeitige Behandlung vermieden
werden können.
• Schon gewusst?
Allgemeine Erkrankungen wie zum Beispiel Diabetes, ein geschwächtes Immunsystem
und nicht zuletzt das Rauchen fördern die Entstehung von Parodontitis.
Bei Rauchern ist das Risiko dreimal höher als bei Nichtrauchern. Der Grund:
Auf dem Zahnfleisch und den Zähnen von Rauchern bleibt Zahnbelag besser
haften. Darüber hinaus verringert Zigarettenkonsum die Durchblutung und
die Abwehrkräfte des Zahnfleisches.
Gesundes Zahnfleisch - gesunder Mensch
Das A und 0: richtige Pflege, frühzeitiges Eingreifen
Eine Parodontitis schleicht sich meist ganz leise an. In den häufigsten
Fällen ist falsche Zahnpflege die Ursache. Bei mangelnder Mundhygiene
bleibt Zahnbelag auf der Zahnoberfläche haften („Plaque").
Die in dem Zahnbelag versteckten schädlichen bakteriellen Enzyme, Toxine
und Antigene greifen das Zahnfleisch an und verursachen eine zunächst
scheinbar harmlose Entzündung, eine so genannte „Gingivitis".
Eine Gingivitis sollte niemals unbehandelt bleiben. Schon jetzt muss der Zahnarzt
eingreifen. Denn wird die Plaque nicht regelmäßig gründlich
entfernt und die Gingivitis nicht richtig behandelt, kann sich die Entzündung
in tiefere Schichten des Zahnhalteapparates ausbreiten und dort eine Immunreaktion
auslösen.
Der Körper baut den erkrankten Knochen ab und ersetzt ihn durch Entzündungsgewebe.
Zwischen Zahn und Zahnfleisch entstehen so Zahnfleischtaschen, die weit über
10 Millimeter tief werden können, aber schon ab 3,5 Millimeter als behandlungsbedürftig
gelten. Sie stellen ein gefährliches Reservoir dar für schädliche
Keime, die jetzt ungehindert den Kieferknochen angreifen und so zum Zahnverlust
führen können. Es sei denn, der Zahnarzt beginnt früh genug
mit Gegenmaßnahmen.
Für jeden Patienten ein individueller Therapieplan
Sobald Ihr Zahnarzt den Verdacht auf eine Zahnfleischerkrankung hat, untersucht
er zunächst gründlich Zähne und Zahnfleisch. Er mist dabei mit
einem speziellen Instrument die Tiefe der Zahnfleischtaschen und wertet Röntgenaufnahmen
aus. Aufgrund der Diagnose erstellt der Zahnarzt unter Berücksichtigung
eventuell vorliegender AIIgemeinerkrankungen einen individuellen Behandlungsplan.
Zur Therapie gehört, dass die sichtbaren Zahnoberflächen und die
für die Mundhygiene schwer zugänglichen Bereiche unterhalb des Zahnfleischsaumes
sorgfältig gereinigt werden. Darüber hinaus werden (unter örtlicher
Betäubung - also schmerzfrei) dauerhaft entzündetes Gewebe und harte
Ablagerungen unter dem Zahnfleisch entfernt und die Zahnwurzeln geglättet.
So fördert der Zahnarzt die Regeneration des
Zahnfleisches und beseitigt alle Ursachen für die Entzündung. Kleine
Empfindlichkeiten beim Kauen harter oder krustiger Nahrung klingen schnell
wieder ab.
Der genaue Behandlungsplan ist von Patient zu Patient unterschiedlich und hängt
davon ab, in welchem Stadium sich eine Zahnfleischerkrankung befindet. Grundsätzlich
gilt aber: Je früher eine Parodontitis erkannt und behandelt wird, umso
größer ist der Therapieerfolg.
Ohne
die Mitarbeit des Patienten geht's nicht
Voraussetzung jeder erfolgreichen Zahnfleisch zukünftig schützen
kann. Parodontalbehandlung ist die Mit- Ganz wichtig dabei: eine optimale wirkung
des Patienten - sorgfaltige Mundhygiene. Seien Sie daher äußerst
Mundhygiene nach den Anweisungen aufmerksam, wenn Ihr Zahnarzt oder des Zahnarztes
vor, während und nach seine Mitarbeiterin Ihnen die für Ihre der
eigentlichen Therapie. Wenn das Zähne richtige Zahnputztechnik zeigt.
Therapieprogramm dann beendet ist, Quasi ein Muss für jeden Parodontitis
geht für den Patienten die Arbeit weiter. Patienten ist darüber hinaus
eine Zu seiner Unterstützung dient ein regelmäßige professionelle
Zahnindividueller Nachsorgeplan. Hier ist Reinigung beim Zahnarzt - mindestens
genau festgelegt, wie der Patient sein zweimal im Jahr.
Zähne putzen, aber richtig!
• Reinigen Sie alle Zahnflächen regelmäßig und gründlich,
besonders am Abend vor dem Schlafengehen.
• Bürsten Sie nicht vor und zurück, sondern in kreisenden und
rüttelnden Bewegungen.
• Achten Sie besonders auf eine sorgfaltige Säuberung der Zahnzwischenräume
(Kontaktstellen zwischen zwei Zähnen).
• Nehmen Sie abnehmbaren Zahnersatz bei der Zahnpflege aus dem Mund. Den
Zahnersatz natürlich ebenfalls gründlich von Belägen und Keimen
befreien.
• Erweitern Sie Ihr Zahnpflege-Set um Zahnseide, Zahnhölzchen, Spezialbürsten
für Zahnzwischenräume („Interdentalbürsten"), eine
Munddusche o. ~. Ihr Zahnarzt oder eine speziell geschulte Mitarbeiterin beraten
Sie gern, welche Hilfsmittel für Sie besonders nützlich sind.
Und übrigens:
Alle allgemeinen Hinweise können die individuelle Beratung in
der Praxis nicht ersetzen!
Testen Sie selbst: Ist Ihr Zahnfleisch fit?
Werden Zahnfleischerkrankungen früh erkannt, bestehen gute Chancen auf
eine vollständige Heilung. Hier können Sie checken, ob Sie unter
einer Zahnfleischentzündung leiden oder Ihnen sogar eine Parodontitis
droht. Lesen Sie die Fragen durch und kreuzen Sie die zutreffende Antwort an.
1. Haben Sie andauernd schlechten Atem oder einen
unangenehmen Geschmack im Mund? ja nein
2. Ist Ihr Zahnfleisch rot, geschwollen oder empfindlich? ja nein
3. Blutet Ihr Zahnfleisch während des Putzens oder
Reinigens der Zähne mit Zahnseide? ja nein
4. Blutet Ihr Zahnfleisch sogar bei leichter Berührung? ja nein
5. Hat sich Ihr Zahnfleisch von den Zähnen gelöst oder zurückgezogen
und bildet eine Tasche?
ja nein
6. Tritt Eiter aus den Zwischenräume Ihrer Zähne und
Ihrem Zahnfleisch aus? ja nein
7. Wirken Ihre Zähne länger, weil sich Ihr Zahnfleisch
zurückgezogen hat? ja nein
8. Verändern Ihre Zähne die Position beim Beißen? ja nein
Wenn Sie alle Fragen mit Nein beantworten können-Glückwunsch! Ihr
Zahnfleisch ist gesund. Sie brauchen sich keine Sorgen zu machen.
Wenn Sie mindestens eine Frage mit Ja beantwortet haben: Sie haben ein erhöhtes
Gingivitis- und/oder Parodontitis-Risiko. Lassen Sie sich von Ihrem Zahnarzt
beraten. Und wer auf eine der Fragen 4 bis 8 mit Ja antworten muss, sollte
sofort seinen Zahnarzt aufsuchen!
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Zahnheilkunde
Ziel unserer Tätigkeit ist es, unseren Patienten eine umfassende
Beratung und optimale Behandlung anzubieten. Unser Team ist auf die Fachgebiete ästhetische
Zahnheilkunde, Implantologie, Parodontologie, Zahnerhaltung und Prävention/Prophylaxe
spezialisiert unter Berücksichtigung einer besonders stressfreien
Behandlungsweise.
Philosophie und Selbstverständnis ist es, ganz im Sinne des Patienten
die entscheidenden Anforderungen an ein zeitgemäßes, zahnärztliches
Leistungsangebot auf hohem Niveau zu vereinen. Unsere Hauptaufgabe ist
die Zahnerhaltung! Dabei spielt die Ästhetik eine zentrale Rolle.
Der besondere Vorteil unserer Praxis liegt in der idealen gegenseitiger
Ergänzung der Spezialisten, basierend auf der perfekt funktionierenden
Infrastruktur eines ganzen Stabes qualifizierten und kompetenter Mitarbeiter.
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