Das Problem



Um auf der Welt Strom zu erzeugen, werden vor allem fossile Brennstoffe wie Öl, Gas und Kohle verbrannt. Bei der Verbrennung mit Sauerstoff wird Energie in Form von Wärme und Kohlenstoffdioxid (CO²) freigesetzt.
Dies ist besonders umweltbelastend und führt zu einem dramatischen Klimawandel auf der Erde.


Die Nachwirkungen des CO² Ausstoßes sind enorm. Die Durchschnittstemperatur der Erde steigt, wodurch sich die Niederschlagseigenschaften in einigen Regionen so stark verändern, dass Flüsse an einigen Stellen weniger Wasser aufweisen oder gar ausgetrocknet sind. Zwischen den Jahren 1978 bis 2005 ist das Eis der Meere im Schnitt jährlich um 8% zurückgegangen. Wodurch die Gletscher weiter stetig schrumpfen. Durch den Wegfall wichtiger Lebensräume geht auch die biologische Vielfalt zurück. Ernten fallen aus und es häufen sich die extremen Wetterereignisse.

Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT)
prägen zunehmend unseren Alltag und sind aus einem modernen Unternehmen nicht mehr wegzudenken. Durch die immer größer werdende Bedeutung steigt auch der Bedarf an Informationstechnologien und somit nimmt der CO²-Ausstoß, der bei der Herstellung freigesetzt wird, enorm zu. Doch ob Computer, Smartphone, Tablet -PC oder Server, alle haben etwas gemeinsam. Sie benötigen Energie, verbrauchen Ressourcen und belasten die Umwelt.

„Laut einer Fraunhofer-Studie, welche im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) erstellt wurde, lag der Anteil der IKT am deutschen Gesamtstromverbrauch im Jahr 2007 bei 10,5%. Laut Umweltbundesamt (UBA) wurden dadurch 33 Millionen Tonnen Kohlendioxid(CO²)-Emissionen verursacht. Bis ins Jahr 2020 wird ein Anstieg des Stromverbrauchs um 20% vorhergesagt.“ (http://www.comspace.de/de/news/fachthemen/was-ist-green-it/)

Um die weitere Belastung der Umwelt einzudämmen, müssen Ideen und Lösungen gefunden werden, wie man den stetig wachsenden CO²-Ausstoß reduzieren kann. Mittels Green IT können vor allem in Unternehmen viele solche Einsparungen durchgeführt werden.