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Schulprogramm der BbS III Halle "J. C. v. Dreyhaupt"

I. Vorwort

Unser Schulprogramm soll umsetzbar und nutzbringend sein. Es soll die Schule qualitativ weiter entwickeln und allen Beteiligten als wertvolle Stütze dienen. Wenn wir das erreichen, identifizieren wir uns mit dem Geschriebenen und es wird ein Bedürfnis sein, das Angefangene fortzusetzen und die Dreyhauptschule weiter zu stärken.

Dazu wünsche ich allen viel Erfolg.
D. Siewert
Schulleiterin BbS III Halle

II. Unsere Schule

1. Kurzbeschreibung

Das Schulgebäude der BbS III Halle ist ein gelber Klinkerbau, der aus zwei Häusern mit je drei Etagen besteht. Diese Gebäude entstanden 1888 (Knabenbürgerschule) bzw. 1890 (Mädchenbürgerschule). Die Häuser sind durch ein Quergebäude (1901), in dem sich Turnhalle und Aula befinden, miteinander verbunden.Das Dach und die Fenster wurden nach Richtlinien des Denkmalschutzes erneuert. Eine weitere Rekonstruktion ist in Schritten geplant. Seit Juli 2010 wurde das Haus B aufwändig saniert und im August 2011 als Bestandteil eines Bildungszentrums mit der Volkshochschule Halle und der Stadtbibliothek übergeben. Seit August 2015 gehört statt des Hauses B, welches nunmehr ein Gymnasium beherbergt, das "Gutjahrgebäude" zur BbS III.

2. Kontakt

Anschrift:

Berufsbildende Schulen III  "J. C. v. Dreyhaupt" Halle
Dreyhauptstraße 1
06108 Halle/Saale


Telefon: 0345 299891-0
Fax:0345 299891-20

Internet: www.dreyhaupt-schule.de

E-Mail:
schulleiter@dreyhaupt-schule.de
sekretariat@dreyhaupt-schule.de


3. Schulleitung

Schulleiterin Frau Dagmar Siewert
Stellvertr. Schulleiter Herr Rüdiger Bauch

Koordinatorin Frau Carola Scholz
Berufsfeld Wirtschaft und Verwaltung

Koordinator Herr Steffen Huth
Berufsfeld Ernährung und Hauswirtschaft
Berufsfeld Medien, Vollzeit



4. Schulentwicklung in Zahlen

Schuljahr

Schülerzahl gesamt

Anzahl der Klassen

Anzahl der Lehrkräfte

1992/93

1409

55

51

1993/94

1793

69

56

 

 

 

 

1999/00

3020

133

78

2000/01

2960

126

80

 

 

 

 

2009/10

2410

116

74

2010/11

2015

104

72

2011/12

1762

90

66

2012/13

1332

72

61

2013/14

1258

69

56

2014/15

1260

67

53

 

5. Schulprofil

Im Rahmen der Schulprofilierung wurde von den Gremien der Schule folgender Grundsatz als Leitmotiv für die Ausbildung gewählt:

Traditionell – Innovativ – Praxisnah .

In den Berufsfeldern Wirtschaft und Verwaltung, Handel und Gastronomie sowie im IT- und Medienbereich werden folgende Berufe ausgebildet:

· Wirtschaft und Verwaltung

  • Immobilienkaufmann/-frau
  • Kaufmann/-frau im Groß- und Außenhandel
  • Kaufmann/-frau im Einzelhandel
  • Kaufmann/-frau für Kurier-, Express- und Postdienstleistungen
  • Sport- und Fitnesskaufmann/-frau
  • Sportfachmann/-frau
  • Veranstaltungskaufmann/-frau
  • Reiseverkehrskaufmann/-frau
  • Fachkraft für Lagerlogistik
  • Fachkraft für Kurier-, Express- und Postdienstleistungen
  • Verkäufer/-in
  • Fachlagerist/-in


· Ernährung und Hauswirtschaft

  • Hotelfachmann/-frau
  • Restaurantfachmann/-frau
  • Koch/Köchin
  • Fachkraft für Systemgastronomie


· IT- und Medienbereich

  • Mediengestalter für Digital- und Printmedien
  • Fachkraft für Veranstaltungstechnik


Eine weitere Möglichkeit zur beruflichen und schulischen Weiterbildung bietet die Vollzeitausbildung in folgenden Richtungen:

· mit beruflichem Abschluss

  • Gestaltungstechnische Assistenz (unterschiedliche Schwerpunkte)
  • Medientechnische Assistenz


· mit schulischem Abschluss

  • 1-jährige Fachoberschule Gestaltung
  • 2-jährige Fachoberschule Gestaltung
  • 1-jährige Fachoberschule Technik/Medientechnik

· Berufsgrundbildungsjahr Ernährung/Hauswirtschaft


Der Ausbau von Fachkabinetten und Fachpraxisräumen hat auch in der Zukunft einen hohen Stellenwert, um die Qualität der Ausbildung zu verbessern.

III. Feedback an der BbS III Halle


Das Feedback ist ein Mittel, den Schülern etwas darüber zu sagen, wie die
Lehrkraft sie sieht bzw. wie die Schüler die Lehrkraft sehen. Daher besteht
Feedback aus zwei Komponenten, dem Feedback-Geben und dem Feedback-Nehmen. Die positiven Wirkungen von Feedback liegen darin, eigene störende Verhaltensweisen zu korrigieren, gemeinsam an einer konstruktiven Kommunikationsstruktur innerhalb unserer Schule zu arbeiten und somit die Zufriedenheit und Motivation aller am Unterricht Beteiligten zu erhöhen.

Im Sinne einer modernen, schülerorientierten und praxisnahen Ausbildung sind sämtliche Lehrkräfte unserer Schule dazu angehalten, jährlich mindestens ein Feedback in zwei unterschiedlichen Klassen durchzuführen. Hierzu können die Lehrkräfte eigene Feedbackbögen benutzen oder auf die im Schulnetz hinterlegten Bögen zurückgreifen. Es gilt der Grundsatz: Feedback ist kein Kontrollinstrument
der Schulleitung, sondern eine Chance die Unterrichtsqualität zu verbessern. Die Ergebnisse eines Feedbacks verbleiben deshalb ausschließlich bei den Lehrkräften.

Was für den Klassenraum gilt, wird an der BbS III Halle ebenfalls für die Zusammenarbeit zwischen Schulleitung und Kollegium angewendet. Dementsprechend werden auch die Lehrer/-innen an unserer Schule in regelmäßigen Abständen mit Hilfe von Feedback-Bögen befragt. Die Schulleitung präsentiert die Ergebnisse dem Kollegium, nimmt Stellung zu erkannten Problemen und unterbreitet Lösungsvorschläge. Auf diese Weise wird eine Kommunikations-kultur geschaffen, in der Schulleitung, Lehrkräfte und Schüler gemeinsam daran arbeiten, die Lehr- und Lernbedingungen an unserer Schule stetig zu verbessern.

IV. Schulprogramm


1.Wie arbeiten wir mit den Kollegen zusammen, um unseren pädagogischen Anspruch durchzusetzen?


Wir…
… ermöglichen durch Offenheit und Informationsaustausch ein positives und kreatives Arbeitsklima.
… schaffen notwendige Arbeitsvoraussetzungen, die effektive Teamarbeit und Kommunikation auf kurzem und direktem Wege möglich machen.
… akzeptieren und achten vorbehaltlos die Meinung und Leistung des anderen und fühlen uns demokratischen Problemlösungs- und Gestaltungsmöglichkeiten verpflichtet.
… verstehen unsere Arbeit als Prozess des lebenslangen Lernens und nehmen regelmäßig an Aus-, Fort- und Weiterbildungen teil.


2.Welche Werte vermitteln wir den Auszubildenden?

Wir …
… erwarten von jedem – ob Auszubildender oder Lehrkraft – Pünktlichkeit.
… respektieren einen jeden – seine Leistungen und Fähigkeiten, seine Anschauungen und Lebensentwürfe im Rahmen einer freiheitlich demokratischen Grundordnung.
… erziehen die Auszubildenden zur Konfliktfähigkeit.
… befähigen uns sowie andere – wenn notwendig – sachlich und fair zu kritisieren und selbst mit Kritik an der eigenen Person umzugehen.


3.Welche grundlegenden Fertigkeiten (Arbeits- und Lernmethoden) wollen wir den Auszubildenden lehren?

Wir …
… erziehen die Auszubildenden sowohl zum selbstständigen Arbeiten als auch zur Arbeit im Team.
… lehren das Lernen, d.h. wir vermitteln den Schülern Lernstrategien, die ihnen selbstständiges und effektives Lernen erlauben.
… befähigen die Auszubildenden zum kritischen Denken.
… helfen den Schülern zu einer realistischen Selbsteinschätzung ihrer Leistungsfähigkeit.
… fördern im Unterricht die Lese-, Rechen- und Schreibkompetenz alsgrundlegende Basisfertigkeiten der Schüler.


4. Wie stellen Sie sich ein gutes Schulklima vor?

Wir …
… pflegen ein kollegiales Miteinander und unterstützen uns gegenseitig.
… haben eine Schulleitung sowie Vorgesetzte, die transparent und unterstützend tätig sind.
… sind kontinuierlich in den Lernfeldern und Unterrichtsfächern eingesetzt, die unseren Fähigkeiten und Kompetenzen entsprechen.
… arbeiten in hellen, sauberen und technisch solide ausgestatteten Unterrichtsräumen (Fachkabinetten).
… organisieren diverse außerschulische Veranstaltungen und stärken dadurch die Identifikation aller Beteiligten mit der Dreyhauptschule.


5.Wie können wir im Schulalltag ein nachhaltiges ökologisches Handeln realisieren?

Wir …
… vermitteln die Notwendigkeit eines ökologischen Handelns in allen Lernfeldern/Fächern.
… verbessern unseren „ökologischen Fußabdruck“ durch umfassende Sanierungsmaßnahmen.
… wollen durch Energie-, Wasser- und Rohstoffeinsparungen das ökologisch bewusste Handeln in den Schulalltag integrieren.
… sind den Schülern durch das verstärkte Nutzen von öffentlichen Verkehrsmitteln und Fahrrädern ein Vorbild.


6. Welche Möglichkeiten der Öffentlichkeitsarbeit der Dreyhauptschule nutzen wir?

Wir …
… haben Freude an unserer Tätigkeit und vermitteln dies im Unterricht.
… bringen das an der Schule vorhandene Fachwissen in die Prüfungsvorbereitung und Prüfungsdurchführung mit ein und halten kontinuierlichen Kontakt zu den Ausbildungsbetrieben.
… repräsentieren unsere Schule auf Messen, Bildungsveranstaltungen sowie in aktuellen Medien.
… ermöglichen das Kennenlernen unserer Schule durch Ausbilderkonferenzen, Elternabende, Projekttage und dem Tag der offenen Tür und steigern den Bekanntheitsgrad der Schule durch die Übernahme externer Projekte und Arbeiten.


7.Wann identifizieren Sie sich mit der Dreyhauptschule?

Wenn …
… alle am Schulleben Beteiligten eine angenehme Arbeitsatmosphäre vorfinden.
… sich Schüler und Absolventen positiv über die Ausbildung an der Dreyhauptschule äußern.
… die Stundenplanung den Wünschen der Schüler und Lehrkräfte entspricht.
… Firmen und Eltern sich für die kompetente Zusammenarbeit bedanken.
… die Schulleitung fachlich kompetent und in Zusammenarbeit mit allen Beteiligten der Schule die Weichen für eine weitere positive Entwicklung der Dreyhauptschule stellt.