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Zuerkennung eines höheren Schulabschlusses

 

Erläuterungen:

In der EBbS-VO vom 23.05.2018 sind für die Berufsschule
im Kapitel (3) die Vorschriften und Abschlüsse der einzelnen Berufe erläutert.

Für die Berufsschule heißt es dazu allgemein in der BbS-VO vom 22.05.2017
in Kapitel 2 Teil 2 § 18:

Abschlüsse

(1) Eine Abschlussprüfung wird in der Berufsschule nicht durchgeführt.

(2) Wer die Berufsschule bei Beendigung einer mindestens zweijährigen Berufsausbildung in einem anerkannten Ausbildungsberuf gemäß dem Berufsbildungsgesetz oder der Handwerksordnung erfolgreich besucht hat, erhält den Berufsschulabschluss. Die Berufsschule ist erfolgreich besucht, wenn mindestens ausreichende Leistungen zum Zeitpunkt der Abschluss- oder Gesellenprüfung in allen Fächern und Lernfeldern erreicht wurden. Die Berufsschule ist auch erfolgreich besucht, wenn eine mangelhafte Leistung in einem Fach des berufsübergreifenden Lernbereichs und in den übrigen Fächern und allen Lernfeldern mindestens ausreichende Leistungen erreicht wurden. Mangelhafte oder ungenügende Leistungen im berufsbezogenen Lernbereich können nicht ausgeglichen werden.

(3) Das Ergebnis der berufsschulischen Leistungen wird in einer Berufsschulabschlussnote auf dem Abschlusszeugnis ausgewiesen. Diese wird aus allen Abschlussnoten des berufsübergreifenden Lernbereichs und dem Fach Berufstheorie gebildet. Dabei wird die Berufstheorie doppelt gewichtet. Die Bewertung des Wahlpflichtangebotes Fremdsprache gemäß § 15 Abs. 7 wird nicht für die Bildung der Berufstheorienote herangezogen. Die Berufsschulabschlussnote wird bis auf eine Stelle hinter dem Komma ermittelt; es wird nicht gerundet.

(4) Mit dem Berufsschulabschluss wird der Hauptschulabschluss erworben.

(5) Mit dem Berufsschulabschluss erwirbt den Realschulabschluss, wer

1. eine Berufsschulabschlussnote von mindestens 3,0 erreicht und

2. ausreichende Fremdsprachenkenntnisse entsprechend einem mindestens fünfjährigen Fremdsprachenunterricht oder Fremdsprachenkenntnisse auf dem Niveau B 1 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen nachweist.

(6) Mit dem Berufsschulabschluss erwirbt den erweiterten Realschulabschluss, wer die Voraussetzungen des Absatzes 5 erfüllt und in Deutsch, der nachgewiesenen Fremdsprache und in der Berufstheorie (doppelt gewichtet) eine Abschlussnote von mindestens 2,7 nachweist.

(7) Mit dem Berufsschulabschluss erwirbt die Fachhochschulreife, wer

1. eine erfolgreiche Berufsausbildung nach Absatz 2 nachgewiesen,

2. am Zusatzangebot teilgenommen und 3. die Prüfung zum Erwerb der Fachhochschulreife gemäß § 9 bestanden hat.

(8) Wer die Berufsschule bei Beendigung einer mindestens zweijährigen Berufsausbildung in einem nicht anerkannten Ausbildungsberuf erfolgreich gemäß Absatz 2 Satz 2 und 3 und Absatz 4 besucht hat, erhält den Berufsschulabschluss und gemäß Absatz 4 den Hauptschulabschluss. Der Realschulabschluss wird durch eine Ausbildung nach Satz 1 nicht erworben.

 

Für die Berufsfachschule (BFS, zwei- und mehrjährig) gilt laut BbS-VO Teil 3, Kapitel 2, Abschnitt 2, Unterabschnitt 2 Absatz (3) der §68:

§ 68 Abschlüsse und Berechtigungen

(2) Mit dem Bestehen der Abschlussprüfung an der Berufsfachschule Kinderpflege und an der Berufsfachschule Assistenz für Ernährung und Versorgung, Schwerpunkt Hauswirtschaft und Familienpflege wird der Realschulabschluss erworben, wenn mindestens ein Notendurchschnitt von 3,0 erreicht und ausreichende Fremdsprachenkenntnisse entsprechend einem mindestens fünfjährigen Fremdsprachenunterricht oder Fremdsprachenkenntnisse auf dem Niveau B l des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen nachgewiesen werden.

(3) Mit dem Abschlusszeugnis der Berufsfachschule der in Absatz 1 genannten Fachrichtungen erwirbt den erweiterten Realschulabschluss, wer die Voraussetzungen des Absatzes 2 erfüllt und im Fach Deutsch, der nachgewiesenen Fremdsprache und den beiden Profilfächern oder Profillernfeldern der jeweiligen Fachrichtung einen Notendurchschnitt von mindestens 2,7 nachweist.

(4) Den schulischen Teil der Fachhochschulreife erhält, wer nach erfolgreichem Abschluss der Ausbildung der in § 60 Abs. 1 Nrn. 1 bis 11 genannten Fachrichtungen und der Teilnahme am unterrichtlichen Zusatzangebot die Zusatzprüfung nach § 9 Abs. 8 erfolgreich abgelegt und in allen Prüfungsfächern mindestens ausreichende Leistungen nachweist. Die Ausgleichsregelungen gemäß des § 9 Abs. 11 finden Anwendung.


Für das BVJ gilt die Verordnung über das Berufsvorbereitungsjahr (BVJ-VO) vom 25.06.2013, geändert am 16.06.2017

Abschnitt 5 § 19 Abschnitt 2/3

(2) Bei nicht erfolgreichem Abschluss wird ein Abgangszeugnis mit einem Vermerk über die Schulpflichterfüllung erteilt.

(3) Im Berufsvorbereitungsjahr kann der Hauptschulabschluss erworben werden. Der Hauptschulabschluss wird durch ein erfolgreich abgelegtes Kolloquium festgestellt.

Außerdem wird hier auf den § 20 (Kolloquium) verwiesen.